Dies ist die Geschichte unserer Weltreise. In einem ausgebauten Lastwagen wollen wir Afrika, Asien, Australien und Amerika erkunden. Anfang September 2010 brachen wir auf. Wie lange wir unterwegs sein werden und wie weit es uns am Ende tatsächlich treibt, wird die Zeit erweisen. Denn das Motto dieser Reise lautet: "Treiben lassen! Alles kann, nix muß ...!"
Auf dieser Website laden wir Euch ein, aufzuspringen und uns ein Stück weit zu begleiten auf unseren Streifzügen durch wilde Urlandschaften, fremde Kulturen und abenteuerliche Welten.
Viel Spaß wünschen
Sabine Brasseler & Michael Boyny
Di
24
Jan
2012
Kapstadt ist eine Diva, heißt es. Wähnt sich auf Augenhöhe mit Rio und Sydney. Unsere Nachbarin vom Campingplatz neulich wagt sich noch einen Schritt weiter: Kapstadt, sagt sie, sei die schönste Stadt der Welt. Schöner noch als Paris. Und sie meint das ganz im Ernst.
So
08
Jan
2012
Das Datum ist purer Zufall, und dennoch meint man, darin eine gewisse Symbolik zu erkennen: am ersten Januar 2012 erreichen wir den südlichsten Flecken Afrikas, das Cape Agulhas, und damit gleichsam einen – nein, den Wendepunkt unserer Reise. Von nun an geht es wieder Richtung Norden; ab hier entfernen wir uns nicht mehr von der Heimat, statt dessen rücken wir ihr wieder näher. Als wir da an der windigen, rauen Küste stehen, wo der indische Ozean und der Atlantik aufeinandertreffen, da überkommt uns schon eine tiefe Zufriedenheit, eine große Ergriffenheit und auch ein Anflug von Stolz über die zurückliegenden Abenteuer.
Mi
28
Dez
2011
Als wir gegen Mittag den kleinen Grenzübergang im Bergland erreichen, fängt es an zu regnen. Es ist, als ob die Wolken einen kollektiven Entschluss getroffen haben: Heute verschonen wir Südafrika, abregnen tun wir uns erst über Swasiland. Eine junge, freundliche und ausnehmend hübsche Beamtin in einem schmucklosen Grenzhäuschen ist sichtlich erfreut, als wir eintrudeln. Endlich hat sie etwas zu tun. Und sie erledigt ihren Job mit der Gründlichkeit einer südbadischen Finanzamtsangestellten. In ein Formular müssen wir sämtliche elektronischen Geräte notieren, die wir ins Land bringen. Mit Modelbezeichnung, Seriennummer und dem geschätztem Wert in Lilangeni (der Währung des Landes, die so unbekannt ist, dass Microsoft Word mir gerade einen Rechtschreibfehler unterstellt). Doch weil das Stunden dauern würde und wir noch ‘was vorhaben heute, melden wir nur unsere kleine Sucherkamera an und verheimlichen geflissentlich Sabines elektrische Zahnbürste, meinen Bartschneider und was da sonst noch in unserer Kabine verstaut ist. Unsere Grenzbeamtin ist glücklich.
Di
13
Dez
2011
Im Krüger Nationalpark erleben wir unvergessliche Tage! Wir haben viele Nationalparks auf unserer Afrikadurchquerung besucht. Etliche boten reizvollere Landschaften, in einigen haben wir dramatischere Wildbeobachtungen erlebt und die meisten waren wesentlich abenteuerlicher zu bereisen. Und dennoch werden die Tage im Krügerpark ein Höhepunkt auf dieser Reise bleiben. Allein die Tatsache, dass wir uns 10 Tage darin aufhalten konnten, ohne zur Finanzierung vorher unsere Lebensversicherung kündigen zu müssen, verdient eine ganz außerordentliche Erwähnung ...
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